Freiraum - Konvoi.

Gönn Dir München.

Samstag 16.6.2018.

Gönn Dir München!

#goenndirmuenchen

Für selbstverwaltete Freiräume und
bezahlbaren Wohnraum für alle

Freiraum, das ist ein Ort zum Sein.
Zum Sich-Entfalten-Dürfen. Wo mensch über den Tellerrand hinaus malen
kann und nicht alles nach fremdbestimmten Regeln und Rhythmen abläuft.
Freiraum, das ist ein Ort, der sich selbst genügt und gleichzeitig
aufnehmen kann. Ein Raum als konkreter Ort der Utopie. Ein humanitärer
Raum, wo Gleichberechtigung, Feminismus, Antirassismus und Solidarität
gelebt werden.

Freiraum: etwas nicht für Geld machen zu
müssen. Ineffizient und ziellos sein dürfen.
Wir wollen Räume zum Krach machen, zum Rumspritzen und wild sein. Zum
Füreinander-Da-Sein und um uns gegenseitig zu unterstützen. Zum
Spielen und Sich-Begegnen. Freie Flächen besetzen zum lebendig leben in
alternativen ZuHausen.
Selbst verwaltete Räume. Freiräume für ein Leben, das nicht
Erfolg-ist-gleich-Geld als höchste Priorität hat. Räume, wo Reibung
entsteht, wo Menschen diskutieren und sich in Frage stellen. Ein Ort zum
Bauen und Einreißen, Selbermachen und Teilen, andere Lebensmodelle und
Logiken des Miteinander ausprobieren. Wo nichts in Stein gemeißelt ist.
Freiraum darf auch laut, dreckig und anstrengend sein.
Freiraum in München?
Das ist Konzept plus Kapital plus Schaufensterbüro mit
high-class-Technologie. Erfolg oder Burn-out. Das Rad dreht sich.
Effizient, diszipliniert und immer schneller.
Alle sagen „ich hab Stress" und meinen „ich habe Angst". Freiraum in
München, das ist still, aufgeräumt, teuer. Das ist kontrolliert,
steril, vorhersehbar. Das ist langweilig.
Wem gehört die Stadt?
Wer hat Zugang zu Räumen und Flächen? Wo sind die Orte ohne Kontrolle?
Warum wird alles verwaltet und nicht von unten mitgestaltet? Stadt mit
Herz - für wen schlägt dein Herz?
Wie viel Edeka braucht München? Wem gehört die Stadt? Warum können
wir nur wohnen, wenn wir zahlen? Warum können wir nur nur leben, wenn
wir leisten?
Warum stehen Wohnungen leer? Wem gehört die Stadt?
Warum können wir uns nicht auf Hausdächern treffen und hängende
Gärten bauen, statt von unten einsamen Dachterrassen beim
Luxus-Sanieren zuzuschauen?
Wem gehört die Stadt?
Wir wollen Vielfalt statt Monokultur!
München, du Stadt mit Herz, wir wollen Dich stimulieren. Wir wollen von
Dir beheimatet werden. Wir wollen Räume für Wohngemeinschaften,
Hausprojekte und Wagenplätze. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für
Alle. Wir wollen Bandräume, Ateliers und Werkstätten. Wir wollen
Bolzplätze, Info-Zentren, Kunst- & Kulturprojekte. Wir wollen
solidarisch Wirtschaft und Boazn. Luft zum Atmen in der Stadt. Wir
wollen soziale Treffpunkte für Austausch und Selbstverwaltung, statt
Konkurrenz um Wohnraum und Flächen.

Unser Konvoi bringt die Normalität zum platzen - denn wir alle sind die
Stadt!
Gönn dir munich city Luxus für alle
Zusammen und laut gegen stille Verdrängung!
alles eins
alles meins
alles deins
alles da
freiraum ja

https://gaudiblatt.de/

AKTION M

 

 

 

10 Punkte Manifest

 

 

 

1. Erste Regel: Es gibt keine Regeln! Zumindest keine, denen wir Folge leisten müssten, erst recht keine, die einen Absolutheitsanspruch vertreten.

 

 

 

2. Wer immer nur gegen etwas ist, greift zu kurz. Denn dadurch eröffnet sich noch lange nicht eine bessere Alternative. Wir treten lieber für etwas ein bzw. ermutigen mit unserem Tun und Handeln andere dazu, selbst in Aktion zu treten.

 

 

 

3. Wir brauchen weder Führer, Erlöser, Stars noch andere Gschaftlhuber, die ihre Mitmenschen nur als Träger irgendwelcher Ideologien einspannen oder als Abnehmer diverser Produkte benutzen.

 

 

 

4. AKTION M ist keine Partei oder Organisation, kein Verein und keine Sekte. Ebenso wenig ein Anti-Irgendwas. AKTION M steht allen Münchner*innen und weiteren Personen offen, die aktiv werden, ihre Stadt und Umwelt verschönern, mittels guter Taten l(i)ebenswerter machen oder einfach nur eine konsum- und kommerzbefreite Gaudi haben wollen. Deshalb sind wir die Gaudi-Guerilla.

 

 

 

5. Wir sind die Kindeskinder von Karl Valentin und Liesl Karlstadt, die Nachkömmlinge von Sophie Scholl, Oskar Maria Graf, Erich Mühsam, Anita Augspurg u.v.a. Mit AKTION M geben sich die Erben früherer seelen- und geistesverwandter Bündnisse wie Gruppe Tat, Weiße Rose, Gruppe Spur, Subversive Aktion und Freizeit 81 ein neues Gesicht.

 

 

 

6. Vor 100 Jahren wurde im Zuge der Münchner Räterevolution der Freistaat Bayern gegründet. Dessen Urvater war Kurt Eisner, unser erster und zugleich letzter Ministerpräsident, der im Positiven zu überzeugen wusste. In seinem Bemühen um Frieden und echte Demokratie verstand dieser sich stets als Arbeiter für das Gemeinwohl und ist damit der personifizierte Unterschied zur jetzigen Obrigkeit.

 

 

 

7. In Zeiten weltweiter Zerstörung unserer Lebensgrundlagen im Namen von Fortschritt und ähnlichem BlaBla ist die Zunahme lokalpatriotischer Reaktionen weniger Ausdruck ursprünglicher Verbundenheit als vielmehr die Folge wachsender Entfremdung. Wir sind überzeugt, diesen destruktiven Kräften nur mittels eines solidarischen Miteinanders wirkungsvoll begegnen zu können.

 

 

 

8. Unser kleinster gemeinsamer Nenner steht im klaren Widerspruch zu jeder Art von Ausgrenzung und Benachteiligung, die sich durch nichts rechtfertigen lässt, schon gar nicht durch Dinge wie Herkunft, Geschlecht, Glaube, gesellschaftsbedingte Rangordnung, sexuelle Veranlagung ...

 

 

 

9. Im Umkehrschluss sind wir für größtmögliche individuelle Freiheit, zwischenmenschliche Toleranz sowie soziokulturelle Vielfalt und fordern: Gleichstellung, Gerechtigkeit und Gaudi für alle!

 

 

 

10. Draudi zwengs da Gaudi!

 

 

 

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