"Freelance - Photographer".

"Master Of Reality".

"Avantgarde-Art-Project" - "Still Live" - "Abstraction".

"Street-Photography"-"Situationism"-"People"-"Nature".

"Travel" - "Photojournalism" - "Portrait" - "Landscape".

Über mich: Ja. Ich fotografiere wirklich gern. - Ob ich ein Sklave der Fotoindustrie bin? - Kann schon sein, wenn mensch den dauernden "Pixelwahn" der Fotoindustrie mitmachen soll. Oder ein leidenschaftlicher Fotofreak? - Mir wurscht.  Weil´s mir Spass macht kreativ und künstlerisch aktiv zu sein! - Nur das mit dem "Money for nothing" haut noch nicht so hin, weil ich mich immer wieder dagegen wehre zum "Homoökonomicus" zu mutieren, was eigentlich Schwachsinn ist. - Spätestens wenn das Kleingeld knapp wird und mensch sich in eines dieser  bescheuerten Taxis für 2-3 Nachtschichten pro Woche reinhockt, oder einen anderen "Bullshitjob" in der neoliberalen Zwangsarbeitswirtschaft absolviert, um das nötige Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen, ist es doch vorbei mit dem Idealismus . - "No Money for nothing?" - Vielleicht aber auch deswegen weil ich nicht gerne perfekt bin? - Denn wenn mensch unbedingt Perfektionist sein möchte, kann mensch nicht mehr machen was mensch will. - Außerdem bräuchte mensch dann jedes Jahr neue Kameras und Objektive wegen der Perfektion, ähm...Wegen dem Kapitalismus bzw. der "Diktatur des Profits" & manche Fotografien finde ich z.B in meiner "Street-Photography" auch ziemlich gut, wenn sie mal nicht ganz scharf sind, weil das genau gesagt, eben manchmal nicht immer klappt - Blende, Belichtungszeit usw. in nicht mal einer Sekunde für eine augenblickliche Situation perfekt einzustellen. - Da zählt dann für mich eben die Aussage & nicht die Perfektion & manchmal mache ich aus kreativen Aspekten auch ganz bewußt vollkommen unscharfe Bilder.  Tja. - Und weil das hier ja keine übliche geschäftliche Page ist, sondern mehr eine künstlerische Page, sind hier von mir auch viel mehr Fotografien hochgeladen als üblich. - Nach einiger Zeit reduziere, oder erneuere ich manche Themenbereiche weil "Weniger" ja oft "Mehr" ist. - Somit ist die Page, auch für mich selber eine praktische "Diashow" zum Reflektieren & Nachdenken usw. Wo und wie ich mich weiter entwicklen kann etc. Natürlich könnt Ihr Fotografien die Euch gefallen, wenn Ihr möchtet auch gerne kaufen. Meine Email steht unten im Impressum. Viel Spass! Beim Kucken. G.F.

Ich fotografiere so ziemlich überall wo ich momentan eben bin. - "Grotesk, Dekadent und Surreal" wird es auf meinen Fotografien immer da, wo ich wegen dem Zwang des "Geld-Verdienen-Müssens" sein muß. - In der Stadt, am Arbeitsplatz, in der S-Bahn, in den Fussgängerzonen, in den Konsumzonen...usw. also immer dort, wo ich mich freiwillig eher selten Aufhalten würde. - Obwohl das so extrem ausgedrückt auch nicht so ganz stimmt. - In der Stadt gibt´s ja auch Kultur und Kunst und Gemeinschaften usw. Dort wo das "Schöne, Wahre und Gute" ist, - da ist ja auch nichts "Grotesk, Dekadent oder Surreal" und das sieht "mensch" dann natürlich auf meinen "Naturfotografien", oder auch in meinen relativ freien künstlerischen-abstrakten Werken und auch wenn ich mich als Fotograf selbstständig machen würde, wäre ja dann trotzdem dieses "Groteske, Dekadente und Surreale". - Denn um als Fotograf - Überleben zu können, müßte ich ja dann auch immer wieder "Angelegenheiten" usw. Fotografieren, die ich freiwillig eher ungern Fotografieren würde. - Es gibt eben kein richtiges und gutes Leben im Zwanghaften und Falschen bzw. im Kapitalismus, auch wenn sich da die meisten meiner Mitmenschen gerne selber Belügen und Behaupten "SIE" würden gerne zwanghaft "Malochen", dann doch nur um selbst-optimiert wie eine Maschine - Funktionieren zu können. - Es gibt aber Annäherungen an das "Schöne, Wahre und Gute" und es gibt Momente der Liebe und des Glücks und der Verbundenheit mit dem Kosmos, sonst wäre dieses Leben unter den kapitalistischen, neoliberalen, narzistischen, egozentrischen Zwängen, in diesem offensichtlich unmenschlichen-zerstörerischen-barbarischen Hamsterrad ja trostlos. - Die Fotografen, die ich wirklich bewundere, sind jene, die sich in Kriegs- und Krisengebiete begeben, um das sadistische, zerstörerische, tragische und sarkastische des menschlichen Daseins zu Fotografieren. - Ja. Mir gefällt das Fotografieren sonst würde ich es ja nicht freiwillig machen. G.F.

"Wirklichkeit ist keine starre Realität.
sie ist voller Möglichkeiten - und sie ist in uns.
Sie kann von uns geändert werden und
neu gestaltet werden."
Hans Peter Dürr

"Was Du bekommst hängt davon ab,

was du bereit bist wahrzunehmen".

Nichts ist schwerer hervorzubringen

als Kunst über das Jetzt,  da dieser

chaotische Moment
immer in Bewegung ist und man sich

nicht von ihm lösen kann: Man geht

mit ihm mit, man formt
ihn und wird von ihm geformt.

Der Versuch in der Kunst das Jetzt

festzuhalten, ist riskant.
Auch der Konsumismus hat eine

andere Inkarnation gefunden:

Wir sind nicht mehr nur Konsumenten,
sondern auch das Konsumierte.
Der Maßstab zeitgenössischer Kunst ist,

welchen Widerhall sie jetzt findet.

Das Gewebe der eigenen
Zeit zu durchstoßen, die Art und Weise,

wie Menschen sehen und fühlen,

auch nur für einen Moment
zu verändern ist schon eine Leistung.

Kunst bombadiert uns mit dem Staub des Lebens.
Sie zeigt uns die vielen Schichten dieses Staubs,
unter dem so viele Seelen ersticken.
Sie macht, daß wir uns schmutzig

und mit schuldig fühlen,
aber auch verwundert und dankbar sind

- denn ohne Staub
würden wir den Sonnenstrahl nicht sehen,
der sich seinen Weg durch die Luft bahnt,
Sonnenuntergänge wären weniger schön,
der Himmel erstrahlte in einem anderen Blau.
Partikel dieses Staubs dringen tief in uns ein.
Sie liegen in Herz und Verstand und kribbeln,

prickeln, beunruhigen.
Sie sind eine notwendige Mahnung:
Es bedarf keiner Fackel, um die Wahrheit zu erhellen,
es muß nicht brennen, damit wir handeln.

Das innere Leben der Formen und Bilder

ist jedem analysierbaren
Begriff von Intentionalität fremd.

Teilweise kontrolliert der Künstler
dieses Leben, aber es treiben eher Ohnmacht

und Schwäche als
Intention den Künstler an,

der erst weiß, was er tun will, wenn er
dabei ist, es zu tun.
"We do not know where you are going to end.
It´s a journey without a aim."

Wir können nicht ändern, was sein wird,

ohne zu beschreiben, was ist. Mit anderen Worten:
Wir erbauen die Zukunft,

indem wir uns unsere Gegenwart vergegenwärtigen.
"PRIYA BASIL"